Low-Carb-Pizza: die Unlust am Essen

Wenn man einen Mann hat, der auf seine Figur achten möchte und aus diesem Grund versucht, eine Low Carb-Ernährung zu beherzigen, muss man sich manchmal was einfallen lassen. So stieß ich also auf ein Rezept für einen Pizzaboden aus Thunfisch. Ich finde, es klingt schon recht unappetitlich und so schmeckt es meiner Meinung nach auch. Der Mann hingegen war sichtlich angetan; ich kann mir das nur durch eine Art kohlenhydratverzichtsbedingte abnorme Begeisterungsfähigkeit erklären.

IMG_20160724_223207

Aber probiert es selbst aus, vielleicht liegt es ja doch nur an mir…

Advertisements

One Pot-Pasta mit Soppressata

Ich L.I.E.B.E. One Pot-Rezepte, da sie so schön unkompliziert und schnell zuzubereiten sind. Also habe ich diese One Pot-Pasta ausprobiert und dabei die selbstgemachte Soppressata meiner Großeltern benutzt.

IMG_20160613_220416

Mmh… Welch ein Gedicht mit dieser würzigen Wurst und wem läuft bei dem Gedanken an geschmolzenen Käse, der Fäden zieht, nicht das Wasser im Mund zusammen? Ja gut, nicht gerade Veganern, aber alle anderen müssen verrückt sein, wenn es ihnen nicht so geht. Also unbedingt selbst mal ausprobieren!

Hilfe, die Gäste kommen: Kürbissuppe, Schweinefilet und Himbeer-Käsekuchen im Glas

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder für mehrere Gäste auf einmal gekocht, so dass ich mich für ein Menü entschieden habe, welches sich größtenteils gut im Voraus zubereiten lässt, damit ich nicht ewig in der Küche rumstehe, wenn die Gäste da sind.

Zur Vorspeise habe ich mich zum ersten Mal an ein Gericht mit Kürbis getraut und eine Kürbissuppe mit Granatapfeltopping aufgetischt.  Optisch sehr hübsch, geschmacklich musste man ordentlich würzen, da nur Salz und Pfeffer nicht gerade das Maximum an Geschmack aus dem Kürbis herausholen. Eine halbe Dose Cayennepfeffer, gemahlenem Ingwer und scharfem Paprikapulver später war es durchaus genießbar; trotzdem habe ich die Maggi-Flasche auf den Tisch gestellt, die glücklicherweise nicht zum Einsatz kam.

1,5 Liter Wasser in der Suppe waren leider nicht genug. Ich hätte die Suppe noch mit etwas Gemüsebrühe „wässern“ sollen, da sie doch extrem sämig war, aber da war bereits alles abgeschmeckt und gewürzt und  so habe ich es sein lassen. Das Rezept wollten alle Gäste nichtsdestotrotz haben; also nicht das schlechteste Zeichen.

  IMG_20151027_094935

Zur Hauptspeise gab es Schweinefilet im Speckmantel mit Champignons in einer sündig leckeren und fettigen Frischkäsesoße. Ich muss zugeben, dass es im Rohzustand besser aussah als angerichtet, aber der Geschmack war wirklich bombastisch. Leider habe ich in einem Anflug von Verpeiltheit das Fleisch 30 Minuten bei 75°C zu wenig gegart, so dass ich mich wundern musste, wieso der Speck mal so gar keine Farbe angenommen hat. Dann hieß es improvisieren und natürlich wurden die Beilagen nicht zeitgleich mit dem Fleisch fertig. *an die Stirn hau*

Wäre ich nun mal dem Rat meines Mannes gefolgt, der mir ständig versucht einzubläuen, ich solle die verschiedenen Gerichte doch mindestens einmal vorkochen, bevor Gäste dran glauben müssen, aber ich liebe offenbar die Herausforderung bzw. fürchte nicht die Niederlage… 😉

IMG_20151026_174303             IMG_20151027_095013

Zum Dessert gab es ein hübsch anzusehendes Schichtdessert: einen ungebackenen Himbeer-Käsekuchen im Glas. Nun ja, hübsch wäre es bestimmt geworden, wenn ich breitere Gläser benutzt und somit mehr Platz gehabt hätte, um alles gleichmäßig plattzudrücken (man sieht auf dem Bild, wie ungleichmäßig die Schichten aussehen und dass sich ein paar Spritzer an den Glasrand verirrt haben).

Außerdem war  der Anteil an Zitronensaft  meiner Ansicht nach etwas zu viel des guten, aber auch da gab es unterschiedliche Ansichten; manche fanden es genau richtig von der Säure her, manche haben eine Zitronenmiene gezogen…

IMG_20151026_142815

Fazit: Vorspeise und Dessert werde ich wohl nicht so schnell nochmal zubereiten, aber das Schweinefilet war einfach zu lecker, um es nicht nochmal aufzutischen.

Kräuter-Pfannkuchen gefüllt mit Frischkäse und Lachs

Nach einem zu gut gemeinten Frühstück am Sonntag hatte ich noch eine Packung Räucherlachs übrig und so bin ich auf dieses einfache Rezept für Kräuter-Pfannkuchen gefüllt mit Frischkäse und Lachs gestoßen.

Die Zubereitung ist einfach und schnell, geschmacklich ist es solide. Man könnte ruhig mit mehr Gewürzen spielen, aber für zwischendurch absolut okay und sieht optisch auch nicht sooo übel aus. .

IMG_20150811_121859

Honig-Knoblauch-Hühnchen mit Kartoffeln und Zwiebeln in Balsamico

Heute habe ich eine Kombination aus zwei Menüs nachgekocht: Knuspriges Honig-Knoblauch-Hühnchen mit Kartoffeln und Zwiebeln mit Balsamico als Beilage.

Zunächst mal: die Küche sah hinterher wie ein riesen Saustall aus, da man eine Menge unterschiedlicher Schritte vornehmen muss und ich offenbar zu unorganisiert bin.

CIMG0918

Das knusprige Hühnchen war nicht ganz so knusprig wie es auf dem Originalbild aussah, aber doch lecker. Die Honig-Soja-Soße war ziemlich pfiffig und hat dem ganzen eine asiatische Note verpasst; werde ich also defintiv nochmal zubereiten. Die Kartoffeln habe ich leider in zuviel Balsamico ertränkt oder es nicht lange genug einkochen lassen, sodass es nicht nur streng nach Essig roch, sondern auch kaum genießbar war.

Ich werde das Gericht aber nichtsdestotrotz nochmal kochen und mich dann genauer an die Zubereitungsempfehlung halten…

Gebackene Gnocchi mit Speck, Tomaten und Mozzarella

Heute möchte ich euch ein tolles Rezept ans Herz legen: Gebackene Gnocchi mit Speck, Tomaten und Mozzarella. Es ist so leckerschmecker, dass ich es ca. 1x die Woche koche. Es geht schnell und durch die frischen Zutaten schmeckt es einfach köstlich.

Ich verwende allerdings nur die halbe Menge an Speck, sonst wird es sehr fleischlastig. Und das soll was heißen, denn mein Credo lautet normalerweise „je mehr Speck, desto besser“. Man kann statt der Petersilie auch Basilikum verwenden, dann wirkt es vielleicht etwas runder mit den Tomaten und der Mozzarella.

Kocht es wirklich mal nach, es lohnt sich!

IMG_20150407_173237

PS: Wie ihr seht, mal wieder ein Fall von „sieht nachgekocht nicht ganz so appetitlich aus wie auf dem Originalbild“, aber es muss ja auch hauptsächlich schmecken…