Baisertorte mit Rosencreme und Minz-Schoko-Torte

An seinem Geburtstag darf mein Mann sich immer aussuchen, was für einen Kuchen er möchte. Es wurde der Wunsch nach etwas minzigen geäußert und ich sollte eine Torte machen, die ich schon immer mal ausprobieren wollte. Also habe ich mich für eine Baisertorte mit einer Rosencreme aus dem Buch der 1. Staffel „das große Backen“ entschieden, von der ich eh ausging, dass mir der Baiser nicht gelingen würde. Ich weiß nicht wieso, aber ich hatte bisher immer zuviel Angst davor, Baiser zuzubereiten, abgesehen davon, dass er mir auch einfach nicht schmeckt. Lustigerweise ist diese Torte im Vergleich zur Minz-Schoko-Torte – von  der ich annahm, dass sie ein Klacks wird – grandios gelungen, da sie tatsächlich so aussah, wie sie sollte: gleichmäßig rund, nicht zu lätschig, mit einer leckeren Creme. Das einzige Problem war der selbstgemachte Rosensirup, der sich von der Konsistenz her einfach nicht gleichmäßig in die Schlagsahne einrühren ließ, so dass es ein paar Rosensirupklümpchen gab. Nichtdestotrotz fand ich sie optisch gar nicht mal misslungen…

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Im Gegensatz zu meinem Problemkind: der Minz-Schoko-Torte

Ich muss mir dringend angewöhnen, den Teig in mehreren Formen zu backen und nicht immer alles in eine packen zu wollen; der Teig wurde nämlich wieder mal nicht gleichmäßig durch und war nicht fluffig genug. Außerdem bin ich echt schlecht was das improvisieren bei Rezepten angeht: da ich keine 1,2 kg Puderzucker für die Buttercreme verwenden wollte, hatte ich viel zu wenig Creme, um die gesamte Torte damit einzukleiden und so sah sie dann letztendlich auch aus…

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Eine optische Vollkatastrophe, da auch die Glasur zur Kaschierung ihren Dienst versagt hat. Wenigstens hat sie schön minzig geschmeckt. Mein Mann war zufrieden und das reicht mir. 🙂

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2 Gedanken zu “Baisertorte mit Rosencreme und Minz-Schoko-Torte

  1. Ah, eine amerikanische Buttercreme. Die ist gar köstlich, aber absolutes Gift. Ich würde es, wenn du es nochmal probieren solltest, mit der Puddingvariante probieren: Auf ein halbes Pfund Butter einen Vanillepudding mit 500ml Milch kochen, dann hast du weitaus weniger Zucker, 40-80g (bei dem Rezept wohl eher 80) … Minzaroma kenne ich leider nicht, sollte aber hitzestabil sein, kannst du damit gleich in den Pudding reinrühren.
    Wo ich beim Tippgeben bin: Alternativ eine After-Eight-Sahne machen, nach dem Rezept z. B.: http://www.wochenblatt.com/rezepte/after-eight-torte-103.html
    Dadurch sparst du zwar keine Kalorien, aber egal. *gg*
    Und zum Schluss ein Kompliment: Ich finde die Torte ausnehmend charaktervoll. Das einzelne Stück hatte beim Photographieren bloß Lampenfieber, weil es ohne seine Torte einsam auf dem Teller stand. 🙂

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