Hilfe, die Gäste kommen: Kürbissuppe, Schweinefilet und Himbeer-Käsekuchen im Glas

Nach längerer Zeit habe ich mal wieder für mehrere Gäste auf einmal gekocht, so dass ich mich für ein Menü entschieden habe, welches sich größtenteils gut im Voraus zubereiten lässt, damit ich nicht ewig in der Küche rumstehe, wenn die Gäste da sind.

Zur Vorspeise habe ich mich zum ersten Mal an ein Gericht mit Kürbis getraut und eine Kürbissuppe mit Granatapfeltopping aufgetischt.  Optisch sehr hübsch, geschmacklich musste man ordentlich würzen, da nur Salz und Pfeffer nicht gerade das Maximum an Geschmack aus dem Kürbis herausholen. Eine halbe Dose Cayennepfeffer, gemahlenem Ingwer und scharfem Paprikapulver später war es durchaus genießbar; trotzdem habe ich die Maggi-Flasche auf den Tisch gestellt, die glücklicherweise nicht zum Einsatz kam.

1,5 Liter Wasser in der Suppe waren leider nicht genug. Ich hätte die Suppe noch mit etwas Gemüsebrühe „wässern“ sollen, da sie doch extrem sämig war, aber da war bereits alles abgeschmeckt und gewürzt und  so habe ich es sein lassen. Das Rezept wollten alle Gäste nichtsdestotrotz haben; also nicht das schlechteste Zeichen.

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Zur Hauptspeise gab es Schweinefilet im Speckmantel mit Champignons in einer sündig leckeren und fettigen Frischkäsesoße. Ich muss zugeben, dass es im Rohzustand besser aussah als angerichtet, aber der Geschmack war wirklich bombastisch. Leider habe ich in einem Anflug von Verpeiltheit das Fleisch 30 Minuten bei 75°C zu wenig gegart, so dass ich mich wundern musste, wieso der Speck mal so gar keine Farbe angenommen hat. Dann hieß es improvisieren und natürlich wurden die Beilagen nicht zeitgleich mit dem Fleisch fertig. *an die Stirn hau*

Wäre ich nun mal dem Rat meines Mannes gefolgt, der mir ständig versucht einzubläuen, ich solle die verschiedenen Gerichte doch mindestens einmal vorkochen, bevor Gäste dran glauben müssen, aber ich liebe offenbar die Herausforderung bzw. fürchte nicht die Niederlage… 😉

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Zum Dessert gab es ein hübsch anzusehendes Schichtdessert: einen ungebackenen Himbeer-Käsekuchen im Glas. Nun ja, hübsch wäre es bestimmt geworden, wenn ich breitere Gläser benutzt und somit mehr Platz gehabt hätte, um alles gleichmäßig plattzudrücken (man sieht auf dem Bild, wie ungleichmäßig die Schichten aussehen und dass sich ein paar Spritzer an den Glasrand verirrt haben).

Außerdem war  der Anteil an Zitronensaft  meiner Ansicht nach etwas zu viel des guten, aber auch da gab es unterschiedliche Ansichten; manche fanden es genau richtig von der Säure her, manche haben eine Zitronenmiene gezogen…

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Fazit: Vorspeise und Dessert werde ich wohl nicht so schnell nochmal zubereiten, aber das Schweinefilet war einfach zu lecker, um es nicht nochmal aufzutischen.

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