Lemon bars mit Kokos und Beeren-Mix

IMG_20150523_225335Heute habe ich mich an diesen verführerisch aussehenden Zitronenschnitten oder – weil es so wesentlich britischer klingt –  an Lemon bars versucht. Ursprünglich mit Kokosraspeln und frischen Beeren angerichtet, habe ich darauf verzichtet und einfach nur die Schnitten serviert.

Zunächst mal bin ich positiv darüber erstaunt, dass die Schnitten tatsächlich eben geworden sind und keine unschönen Dellen geworfen haben: ich liebe Symmetrie! Allerdings habe ich mich während der Zubereitung schon gefragt, wie ich einen Teig quadratisch ausrollen soll. Nachdem mich der Versuch nur frustriert hat, habe ich den Teig genommen und ihn im eckigen Tortenring plattgedrückt. Hat wunderbar geklappt, da durch die Zitronenmasse und die Schwerkraft (bitte korrigiert mich nicht, ihr Physiker, falls ich das verwechsle) alles wunderbar gerade wird.

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Optisch also gelungen (man stelle sich noch Kokosraspeln und Beeren dazu vor), geschmacklich könnte es  noch einen Ticken zitroniger sein, aber es ist definitiv erfrischend…

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Schokoladenkuchen ohne Mehl

Was macht frau, wenn Besuch ansteht und ihr das Mehl ausgegangen ist? Genau, sie backt einen glutenfreien Kuchen… Mein erstes Mal übrigens und auch eher notgedrungen, nachdem ich bereits einmal glutenfreie Brownies probieren durften, die mich leider so gar nicht vom Hocker gehauen haben.

Jedenfalls werden hier nur ein paar Zutaten miteinander vermantscht und schon kann der Kuchen in den Ofen. Ich habe statt einer 20er eine 18er-Form benutzt und den Kuchen bei 175°C Ober- und Unterhitze 10 Minuten länger – also 40 Minuten – im Ofen gelassen.

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Der Kuchen ist wunderbar saftig, aber sehr reichhaltig. Ein kleines Stück deckt vermutlich den Tagesbedarf an Kalorien; vielleicht sollte man ihn also mit ein paar frischen Erdbeeren auftischen, um das Gewissen zu beruhigen? 😉

Schnittlauch-Kuchen

Anlässlich eines Geburtstages wollte ich unbedingt diesen Schnittlauch-Kuchen ausprobieren, da ich ihn optisch sehr ansprechend fand und ich ein großer Anhänger von Crème fraîche bin – Fett ist ja bekanntlich ein Geschmacksträger, also immer her damit! Außerdem ist dieser Kuchen definitiv mal was anderes…

Optisch würde ich behaupten, dass er recht gut gelungen ist, es gab nur ein paar Probleme mit dem Rezept:

Der Kuchen ist auf eine 26er-Form ausgerichtet, aber so dünn konnte ich den Teigrand gar nicht hinbekommen, dass er für die gesamte Form gereicht hätte. Ich empfehle also die doppelte Menge an Teig herzustellen. Da ich aber keine Lust auf das bisschen Mehrarbeit hatte, einen weiteren Teig zu machen, habe ich meine 18er-Form benutzt. Leider führte das zu einem unausgewogenen Teig-Füllungs-Verhältnis.

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Den Gästen hat es geschmeckt, mir war es leider zu Crème fraîche-lastig. Das ich das mal behaupten würde…

Saftiges Bananenbrot mit nur wenig Zutaten

Nach 2 backlosen Wochen wurde es heute wieder dringend Zeit für Resteverwertung: die Bananen veränderten schon fleißig ihre Farbe und deshalb wurde es heute ein Bananenbrot.

Ich bin ein Fan von Rezepten mit nur wenig Zutaten und so kam dieses wie gerufen. Es wird statt mit Butter mit Öl zubereitet, so dass das Brot schön fluffig und nicht zu kompakt wird. Optional können in diesem Rezept auch Nüsse verarbeitet werden; da ich aber keine im Haus hatte und gestern extra keine gekauft habe (offenbar gibt es gerade eine Nussknappheit bei der Preissteigerung!), habe ich das Brot ohne gebacken. Ich habe drei große Bananen verwendet, meiner Meinung nach hätte es aber auch noch eine mehr sein können, da man sie kaum rausgeschmeckt hat.

Ich könnte mir dazu auch gut ein Frischkäsefrosting vorstellen, aber nachdem ich es erst mal probiert habe, habe ich darauf verzichtet. Das Brot kann man auch prima pur essen.

Nach gefühlten 10 Jahren in meinem Sortiment habe ich dann auch zum ersten Mal meine 6er-Kastenform für Minikuchen benutzt, Applaus hierfür. Bisher habe ich mich davor gedrückt, da mehr Vertiefungen auch mehr einfetten, bemehlen und säubern bedeutet, aber mein Mann darf natürlich nicht Recht behalten, wenn er sagt, dass ich meine meisten Küchenhelfer nie benutze. ^^

So sind es also eher schmackhafte Bananenbrötchen geworden, die man auch am nächsten Tag prima mit zur Arbeit oder als kleines Dankeschön verschenken kann.

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