Wie komm ich denn hierher?

Nun bin ich auch ein Teil der Blogwelt, dabei hatte ich das nie vor. Aber wie bei so vielen anderen, kommt früher oder später der Zeitpunkt, in dem man entspannt in der Badewanne liegt und sich denkt ‚das kann ich doch auch mal machen!‘.

Immer wieder sehe ich beim stöbern auf meiner Lieblings-Inspirationswebsite wunderbare Bilder von Dingen, die mich begeistern: Essen, Hochzeiten, Ideen für Kinder usw.

Wenn ich mich dann drangemacht habe, diese Dinge nachzumachen, habe ich mich schon häufiger gefragt, wieso die Sachen meist so gar keine Ähnlichkeit mit den Dingen auf den Bildern haben. Kennt ihr dieses Phänomen auch? Man denkt sich, so schwer kann das ja unmöglich sein und hinterher fragt man sich, wieso die Sachen aussehen, als hätte sie ein Kinderkartenkind gemacht.

Dieser Blog ist also hauptsächlich dazu da, euch an meinen nachgemachten Projekten teilhaben zu lassen (eins vorweg: bei mir geht es meist ums Essen *nom nom* ) und euch vielleicht auch zum schmunzeln zu bringen. Ihr seid auch herzlich dazu eingeladen, mir Vorschläge zu unterbreiten, was ich als nächstes nachmachen soll.

PS: Eine allgemeine Info, wie ich es in Zukunft mit den Bildern handhaben werde. Die Bilder des Originalblogs werde ich nicht verwenden, da ich hierzu die Rechtslage nicht gut genug kenne und einfach auf Nummer sicher gehen will. Ich werde den jeweiligen Blog, von dem ich  die Bilder/ Rezepte habe, verlinken, so dass ihr durch einen Klick direkt zur richtigen Seite geführt werdet.

Viel Spaß auf meiner Seite!

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Beerige Eistorte

An meinem Mädelsabend wollte ich ein stilvolles Dessert präsentieren, dass sich auch bei diesen tropischen Temperaturen gut macht und da kam mir diese beerige Eistorte gerade recht.

Ist sie nicht wunderschön? Die muss ja einfach bombastisch schmecken, oder? Nunja, leider nicht so wirklich. Ja, sie war (beerig) erfrischend; allerdings schmeckte weder die Kirschschicht sonderlich intensiv (ja ok, ich habe den Kirschlikör weggelassen) und die Schicht mit den Johannisberren war auch ein wenig nichtssagend. Wenigstens bei der oberen Schicht konnte man die Früchte (Pflaumen) herausschmecken; nichtsdestotrotz hatte ich mir bei dem optischen Prachtstück mehr Geschmack erhofft. Meinen Gästen entlockte sie dennoch Anerkennung…

PS: Die Torte unbedingt mehr als zehn Minuten vor dem Servieren herausnehmen – sie war auch nach 25 Minuten noch steinhart!

(Vegane) Schoko-Beeren-Torteletts

Diesmal wollte ich etwas fürs Auge machen und stieß auf diese wunderschönen (veganen) Schoko-Beeren-Torteletts. Ich habe statt dem Sojadrink normale Milch benutzt und den Seidentofu durch die gleiche Menge Sahne ersetzt.

Am schwierigsten war es, den Boden gleichmäßig in den Förmchen zu verteilen, da er sehr zähflüssig war. Umso besser, dass die ausgebackenen Böden eh umgedreht werden… 😀 Der Rest ist ein Kinderspiel: Creme auf die Böden (ich habe noch ein wenig Minzsirup in die Masse gegeben – dann etwas weniger Zucker benutzen!) und das Obst darauf verteilen und  schon hat man wunderbar ansehnliche kleine Köstlichkeiten.

Sind sie nicht hübsch geworden? Von mir ganz klar ein Daumen hoch!

Blätterteig-Rosen oder in meinem Fall: nailed it!

Leider habe ich seit zwei Monaten nichts mehr gepostet, was daran liegt, dass ich endlich wieder ins Berufsleben eingestiegen bin und abends nur noch todmüde auf der Couch versacke. Backen tue ich natürlich weiterhin; mir fehlt momentan einfach die Motivation zu schreiben. Dennoch bin ich nicht aus der Welt und möchte mich mit einem Mega-Fail zurückmelden:

den wundervollen Blätterteig-Rosen, die sich ganz leicht mit Fertigblätterteig zubereiten lassen und (im Optimalfall) so hübsch anzusehen sind, dass man sich vor lauter Verzückung übergeben möchte.

So simpel und idiotensicher die Zubereitung klingt, so schwierig gestaltete sich für mich die Umsetzung, da ich die Apfelscheiben einfach nicht dünn genug geschnitten bekommen habe. So haben sich die Blätterteigscheiben nicht aufrollen lassen und herausgekommen ist eine ästhetische und geschmackliche Misshandlung von solidem Obst.

Schuster, bleib bei deinem Leisten… In diesem Sinne: bis im Juni! 🙂

Matcha Cheesecake

Schon seit längerem fristet eine unangebrochene Packung Matcha-Pulver ein trauriges Dasein im Vorratsschrank. Ich habe mich bisher nie an das neumodische „Superpulver“ herangetraut, da ich mir nicht so richtig vorstellen konnte, das es schmecken könnte. Trotzdem dachte ich, dass es eine gute Idee sei, einen Matcha Cheesecake damit zuzubereiten.

Nun ja, was soll ich sagen? Die Zubereitung war recht einfach und dank der großen Menge Gelatine stand der Kuchen auch wie eine Eins, allerdings fand ich den Geschmack mehr als befremdlich und unappetitlich; dabei habe ich vorsorglich nicht zu viel Pulver verwendet. Außerdem finden sich in der Frischkäseschicht noch kleine Matcha-Klümpchen, die trotz sorgfältigem Einsatz des Schneebesens nicht zu verrühren waren.

Fazit: Man muss nicht unbedingt jeden Food-Quatsch mitmachen und für den nächsten Cheesecake werden es wieder altmodische Früchte sein, von denen das Extra an Geschmack herrührt.

Top und Flop: Rainbow vs. Funfetti Cake

Für den Kindergeburtstag durfte es mal wieder etwas extravaganter sein. Und welche Torten passen besser zu einem Kindergeburtstag als ein Regenbogenkuchen und einem Kuchen mit sichtbaren Streuseln im Teig aka eines Funfetti Cake ?!

Von der Idee her also recht simpel. Der Rainbow Cake ist auch einfach zuzubereiten, dauert dafür ziemlich lange in der Zubereitung, je nachdem für wieviele Schichten man sich entscheidet. Ich habe mich lediglich für vier entschieden, da die Zeit rannte und ich nur eine Springform in der passenden Größe habe. Die Farben im Teig sehen wesentlich unintensiver aus als im durchgebackenen Zustand, also lieber etwas weniger Farbe bzw. Paste verwenden. Die verschiedenen Teigschichten habe ich nicht besonders akkurat geschnitten, aber für den Kindergarten war lediglich die Farbenvielfalt wichtig – und die kam an!

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Der Funfetti Cake klang schon recht anspruchsvoll im Gelingen, dass es aber so grandios in die Hose gehen würde, hätte ich dann aber doch nicht gedacht. Es wird extra darauf hingewiesen, dass man möglichst dicke Streusel benutzen soll. Ich konnte jedoch nur die „normalen“ Streusel auftreiben, die beim Backen komplett zerlaufen sind und sich im Teig verteilt haben, so dass es nur eine amorphe rosafarbene Masse gab, die beim Anschneiden auseinander gefallen ist (siehe Bild).

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Fazit: nur weil eine Zubereitung simpel klingt, muss sie es noch lange nicht sein. Danke, nicht noch einmal.

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Pain de Campagne oder: Französisches Landbrot

Es gibt nicht viele Gerüche, die ich toller finde als den Duft von frisch gebackenem Brot. So überkommt es mich ab und an und ich backe mein eigenes. Wenn es so köstlich aussieht wie bei diesem Pain de Campagne kann ich erst recht nicht widerstehen.

Die Herstellung ist recht aufwendig und ich verfüge weder über ein Gärkörbchen noch über einen Brotschieder und/oder Brotbackstein. Trotzdem hat die Herstellung gut geklappt und das Brot ist unheimlich knusprig geworden und schmeckte wie vom Bäcker – ich  bin begeistert!

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Wegen des Aufwandes defintiv nichts für jeden Tag, aber doch ein besonderes Mitbringsel zu einem Brunch.

Earl Grey-Kekse und Mandorlini

Wer sagt, dass man Plätzchen nur zur Weihnachtszeit backen kann? Die Earl Grey-Heidesand (links im Bild) und die Mandorlini (rechts im Bild) habe ich zwar tatsächlich noch vor Weihnachten gebacken, da sie aber so unheimlich lecker sind, werde ich sie garantiert noch mal im Laufe des Jahres zubereiten.

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Die Earl-Grey-Kekse sind wunderbar mürbe und die Mandorlini so unglaublich saftig, dass man nicht aufhören kann, eins nach dem anderen zu essen. Beide Keksarten waren schnell und einfach zubereitet. Das schwierigste war lediglich aus der Earl Grey-Rolle Scheiben zu schneiden, ohne das der Teig dabei reisst und dass die Mandorlini sehr klebrig waren, was aber kein größeres Problem darstellte.

Sie sind wirklich sooooo köstlich, dass mir alleine beim Schreiben dieser Zeilen das Wasser im Mund zusammen läuft. 😀